Harald Schneider
Fregattenkapitän i.R.
* 18.9.1944 in Friedberg + 28. Dezember 2011 in Siena
Die Gautinger SPD trauert um Harald Schneider und gedenkt in großer Dankbarkeit seinem unermüdlichen Einsatz für die Sozialdemokratische Partei Deutschland und die Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde Gauting.
Er war uns ein Vorbild, ein Streiter für Gerechtigkeit und sozialen Ausgleich in unserer Gesellschaft. Als Vorsitzender der Gautinger SPD über 10 Jahre, als Pressesprecher und Betreuer der Mitglieder - vor allem aber in seiner großzügigen, intelligenten und authentischen Persönlichkeit wird er uns unvergessen bleiben.
Für die Gautinger SPD
Julia Ney
Vorsitzende
Brigitte Servatius
1. Bürgermeisterin
Petra Neugebauer
SPD-Fraktionsvorsitzende
Beinahe hundert interessierte Gautinger füllten das Theater-Cafe im Kulturzentrum Bosco, als der SPD-Ortsverein mit Experten darüber diskutierte, ob es nun mehr Frust oder mehr Freude bereite, in Gauting einzukaufen. Während die beiden erfolgreichen Geschäftsleute Petra Fischer-Szonn (Einrichtungen) und Joachim Heinzelmann (Wein und Geist), betonten, dass es vor allem auf die Persönlichkeit und das Engagement des Inhabers ankomme, gaben der örtliche Immobilienmakler Stefan Bertold sowie Christian Hörmann von der Marktforschungsgesellschaft Cima zu, dass noch einiges verbessert werden könnte, wie zum Beispiel das Erscheinungsbild (Stufen, Arkaden, Beleuchtung). Knackpunkt allerdings seien die Größe und die Lage im Ort. Es fehle einfach an gut geschnittenen Gewerbeimmobilien ausreichender Größe in attraktiver Lage, die einen möglichen Interessenten zur Ansiedlung eines neuen Geschäfts animieren könnten. Hoffnung setzt Hörmann vor allem auf das frei werdende Areal der alten Grundschule am Bahnhof, aber auch auf das Gelände der bisherigen Post. SPD-Ortsvorsitzende Julia Ney, die den Abend souverän moderierte, versprach, "die Gautinger Sozialdemokraten werden an dem Thema dran bleiben". Dass es aktuell ist, zeigte unter anderem der Besuch etlicher Gemeinderäte aus den anderen Fraktionen.
Wie gut können sich die Bürger Gautings in den Geschäften am Ort versorgen? Müssen sie zum Einkaufen auch in Nachbarorte oder gar nach München fahren? Fließt also viel, gar zu viel Kaufkraft ab? Zum Thema "Einkaufen in Gauting" lädt die Gautinger SPD ein zu einer Podiumsdiskussion mit einem Vertreter der Marktforschungsgesellschaft CIMA, die kürzlich in einer Studie die Gautinger Geschäftswelt durchleuchtet hat, mit dem Makler Wolfgang Bertold und mit Vertretern von Gautinger Geschäften. Zeit und Ort: Montag, 28. November, 20 Uhr im Theatercafe des Kulturhauses Bosco. Ziel der Diskussion mit den Besuchern soll eine Antwort auf die Frage sein: Was ist gut am örtlichen Angebot, was kann noch besser werden und wie wird das zu erreichen
Wo werden unsere Grundschüler künftig unterreichtet? Wie geht es mit dem Bahnhof weiter? Und wie steht es tatsächlich um den Einzelhandel in unserem Ort? Gauting ist in Bewegung - und die Gautinger SPD ist es auch: Es gibt wichtige Themen, mit denen wir uns befassen müssen und wollen. Themen, die unseren Ort in den kommenden Jahrzehnten prägen werden. Im Rahmen der nächsten Mitgliederversammlung, die am
Montag, 28. November 2011 um 18.30 Uhr im Theatercafe des Bosco stattfindet
haben wir die Gelegenheit, gemeinsam darüber zu diskutieren. Zudem müssen wir turnusgemäß Delegierte für den Bundeswahlkreis wählen. Alle Mitglieder sind herzlich eingeladen.
Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung der Würmtaler Ortsvereine wird Gautings Bürgermeisterin Brigitte Servatius am Donnerstag, 22. September, um 19.30 Uhr im Gräfelfinger Bürgerhaus zum Thema "Vom menschengemachten Klimawandel zur Energiewende im Würmtal: das Regionalwerk" sprechen.
Zudem hält einer profiliertesten Experten des renommierten Wuppertaler Instituts, Dr. H.-J. Luhmann, ein Referat über den menschgemachten Klimawandel.
Steil geht es schon hinauf, wenn man den direkten und damit kürzesten Weg nimmt. Aber das hatten die "Roten" sich selber eingebrockt, als sie am Samstag bei strahlendem Wetter in Garmisch-Partenkirchen zum Ausflugslokal Eckbauer aufstiegen und dabei ganz schön ins Schwitzen gerieten. Davon blieb auch der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold nicht verschont, der die Genossen aus Gauting und dem Kreisverband Starnberg bei ihrem Ausflug begleitete. Natürlich gab es - sofern die Luft noch reichte - bei den Gesprächen unterwegs diverse Anspielungen auf den politischen Gipfelsturm, den die SPD nun mit ihrem neuen Spitzenkandidaten und Noch-Oberbürgermeister Christian Ude bei den nächsten Landtagswahlen veranstalten wird. Pronold: "Einen besseren Kandidaten hätten wir nicht finden können und wir wären doch blöd, wenn wir diese Chance nicht ergreifen würden." Allerdings werde der Weg schon noch ganz schön steil und vielleicht auch steinig sein.
Seit in der Gemeinde heftig über die Umgestaltung des Bahnhofsareals diskutiert wird, setzt sich die Gautinger SPD für die Erhaltung des alten Bahnhofsgebäudes ein. Bis zu einer endgültigen Entscheidung über dessen Erhalt oder Abriss könnte ihrer Meinung nach vor allem die nach Schließung des Kiosks verwaiste Wartehalle noch sinnvoll genutzt werden. Die SPD-Fraktion hat im Gemeinderat jetzt einen Antrag eingebracht, der eine vielfältige Zwischennutzung vorsieht. Die Sozialdemokraten stellen sich vor, dass in der Wartehalle Veranstaltungen der Schule der Phantasie stattfinden könnten, Ausstellungen des Bürgerforums zum Thema Bahnhof oder auch literarische Lesungen - selbstverständlich nur in der Zeit, in der die Halle ohnehin geschlossen ist und ohne finanzielle Beteiligung der Gemeinde. Fraktionsvorsitzende Petra Neugebauer erinnert dabei an das Bahnhofsfest, das vor ein paar Jahren reges Interesse gefunden habe und betrachtet den SPD-Vorschlag als "eine Möglichkeit, den Bahnhof tatsächlich wieder als einen Ort der Begegnung zu nutzen, ohne dabei die Interessen Dritter zu berühren".
Als einer der ersten Kreisverbände im Freistaat hat sich bei einer außerordentlichen Vorstandssitzung am 22.08.2011 die örtliche SPD festgelegt: Die Starnberger wünschen sich Christian Ude als Kandidaten der SPD für das Amt des bayerischen Ministerpräsidenten.
"Wir möchten, dass der Münchner Oberbürgermeister nach der nächsten Landtagswahl vom Rathaus in die Staatskanzlei umzieht", so Kreis-Chef Stephan Bock. Denn Ude sei äußerst erfolgreich, sehr erfahren und gelte nach den Umfragen seit Jahren als der bekannteste und populärste SPD-Politiker in Bayern.
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