Volles Haus bei SPD-Diskussion in Gauting
Beinahe hundert interessierte Gautinger füllten das Theater-Cafe im Kulturzentrum Bosco, als der SPD-Ortsverein mit Experten darüber diskutierte, ob es nun mehr Frust oder mehr Freude bereite, in Gauting einzukaufen. Während die beiden erfolgreichen Geschäftsleute Petra Fischer-Szonn (Einrichtungen) und Joachim Heinzelmann (Wein und Geist), betonten, dass es vor allem auf die Persönlichkeit und das Engagement des Inhabers ankomme, gaben der örtliche Immobilienmakler Stefan Bertold sowie Christian Hörmann von der Marktforschungsgesellschaft Cima zu, dass noch einiges verbessert werden könnte, wie zum Beispiel das Erscheinungsbild (Stufen, Arkaden, Beleuchtung). Knackpunkt allerdings seien die Größe und die Lage im Ort. Es fehle einfach an gut geschnittenen Gewerbeimmobilien ausreichender Größe in attraktiver Lage, die einen möglichen Interessenten zur Ansiedlung eines neuen Geschäfts animieren könnten. Hoffnung setzt Hörmann vor allem auf das frei werdende Areal der alten Grundschule am Bahnhof, aber auch auf das Gelände der bisherigen Post. SPD-Ortsvorsitzende Julia Ney, die den Abend souverän moderierte, versprach, "die Gautinger Sozialdemokraten werden an dem Thema dran bleiben". Dass es aktuell ist, zeigte unter anderem der Besuch etlicher Gemeinderäte aus den anderen Fraktionen.
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